Die Sammlung der Alten Meister bildet das historische Zentrum des Städel Museums. Ihr Ursprung liegt im Jahr 1815, als der Frankfurter Bankier Johann Friedrich Städel seine Kunstsammlung der Öffentlichkeit vermachte. Aus dieser Stiftung entwickelte sich eines der führenden Museen Europas. Heute umfasst die Sammlung über 700 Werke und bietet einen eindrucksvollen Überblick über die europäische Malerei vom späten Mittelalter bis zum frühen 19. Jahrhundert. Zu den Höhepunkten zählen das Paradiesgärtlein eines unbekannten spätmittelalterlichen Künstlers, Werke von Jan van Eyck, Botticelli, Tizian, Dürer, Rembrandt, Vermeer, Angelika Kauffmann und das berühmte „Goethe in der Campagna“ von Johann Heinrich Wilhelm Tischbein.
Ihre besondere Stärke liegt in der stilistischen und geografischen Vielfalt: Von der italienischen Tafelmalerei des Spätmittelalters und der Frührenaissance über die niederländische Kunst des 15. Jahrhunderts und das „Goldene Zeitalter“ der holländischen Malerei bis hin zum deutschen Barock sind alle wesentlichen Strömungen vertreten. Zahlreiche Werke gelten als Schlüsselwerke ihrer Epoche und zeugen von den hohen sammlerischen Maßstäben des Museums über zwei Jahrhunderte hinweg. Die Gemälde erzählen von Glauben und Weltdeutung, von Naturbeobachtung, Emotion und Erkenntnis. Im Mittelalter steht das Geistliche im Mittelpunkt, in der Renaissance der Mensch. Im Barock entfalten sich Licht, Bewegung und Gefühl zu dramatischen Bildwelten. In jedem Werk spiegeln sich Lebenswirklichkeit und Glaubenswelt, Glanz und Zerbrechlichkeit der menschlichen Existenz. Wer sich mit Muße auf diese Kunst einlässt, entdeckt mehr als vergangene Zeiten. Die Themen von Macht, Zweifel, Hoffnung und Liebe sind zeitlos. So begegnen uns in den Bildern nicht nur historische Geschichten, sondern auch dem Spiegel unserer Gegenwart und Fragen, die bis heute relevant sind.
„Kunst wäscht den Staub des Alltags von der Seele.“ Pablo Picasso
Das Städel Museum bewahrt diese Kunst nicht nur, es erschließt sie auch wissenschaftlich und macht sie mit wechselnden Präsentationen und Sonderausstellungen, begleitet von Publikationen, digitalen Angeboten, innovativen Vermittlungsformaten und zeitgemäßer Kommunikation einem breiten Publikum erfahrbar. Ein verlässlicher Partner im Bereich Förderung ist seit 2023 die Fontana Stiftung. Als institutionelle Förderin unterstützt sie seit mehreren Jahren Ausstellungen, Bildungsprojekte und Forschungsinitiativen des Museums. Ihr Engagement trägt dazu bei, dass die Sammlung Alte Meister nicht nur bewahrt, sondern fortwährend neu erschlossen und vermittelt werden kann.
Die historischen Säle des Museums bieten dabei mehr als eine reine Ausstellung – sie eröffnen ein stilles Gespräch zwischen Betrachter und Bild. In jedem Werk spiegeln sich Lebenswirklichkeit und Glaubenswelt, Glanz und Fragilität der menschlichen Existenz. Wer sich mit Muße einlässt, findet in diesen Gemälden mehr als Geschichte – man findet Gegenwart.
Ein verlässlicher Partner im Bereich Förderung ist die Fontana Stiftung.
Als institutionelle Förderin unterstützt sie seit mehreren Jahren Ausstellungen, Bildungsprojekte und Forschungsinitiativen des Museums. Ihr Engagement trägt dazu bei, dass die Sammlung Alte Meister nicht nur bewahrt, sondern fortwährend neu erschlossen und vermittelt werden kann.


